Seit vielen Jahrzehnten bildet der Flugfreunde Neckartal-Odenwald e.V. (vormals Segelfliegerclub Eberbach) Motorflugpiloten aus. Fliegen ist ein Sport für Männer- und Frauen gleichermaßen. Es kommt nicht auf die athletische Leistung, sondern auf Geschick und Verstand an. Und so verhält es sich auch mit der Motorfliegerei.

Durch die Mitgliedschaft in unserem Verein werden sie gleichzeitig auch beim Baden-Württembergischen Luftfahrtverband e.V. (BWLV), einem der größten und einzigartigsten Flugsport-Vereine, als Mitglied gemeldet. Hierdurch werden Sie monatlich per Post über die Zeitschrift „Adler“ über aktuelle Angebote, Lehrgänge, Events, Termine und vieles mehr informiert, die Möglichkeiten im BWLV sind vielfältig.
Mehr Informationen erhalten Sie im offiziellen Imagefilm des BWLV:

Hier die wichtigsten Fragen, die von Interessierten oft gestellt werden:

Gibt es Altersgrenzen?
Jeder Jugendliche ab 16 Jahren und jeder noch Junggebliebene, dem es der Fliegerarzt erlaubt, kann Motorflieger werden. Der Luftfahrerschein wird allerdings erst am 17. Geburtstag ausgehändigt, auch wenn man die Prüfung schon vorher abgelegt hat. Er gilt dann unbefristet, wenn man die erforderlichen Mindestflugleistungen innerhalb einer bestimmten Zeit erbracht hat und der Fliegerarzt einverstanden ist.

Was gehört zur Ausbildung?
Ohne Theorie geht nichts. Theorie in Grundlagen des Fliegens, Technik, Luftrecht, Meteorologie, Navigation, Verhalten in besonderen Fällen und menschlichem Leistungsvermögen ist Pflicht. Die praktische Ausbildung beginnt in unserem doppelsitzigen Motorflugzeug mit einem erfahrenen Fluglehrer.

Wie lange dauert es, bis man allein fliegen darf?
Im Allgemeinen hängt es von jedem selbst ab, nach welcher Zeit er/sie den ersten Solostart macht. Bei der Schulung in einem Verein stehen für die Ausbildung in der Regel nur die Wochenenden und Feiertage zur Verfügung.
Daher dauert es etwas länger als in den gewerblichen Flugschulen, ist jedoch deutlich preiswerter. Wie beim Auto-Führerschein auch hat das Lebensalter, die Auffassungsgabe und das Gefühl für den Umgang mit Technik einen Einfluss auf die Dauer der Ausbildung.

Hier können Sie schon jetzt Ihre Fähigkeiten testen:

Ist Motorfliegen gefährlich?
Jedes Flugzeug wird durch einen vom Luftfahrt-Bundesamt lizenzierten Prüfer jährlich kontrolliert. Genau wie in jeder anderen Tätigkeit auch, hat Sicherheit in der Luftfahrt oberste Priorität.
Trotzdem: Ein Restrisiko lässt sich auch in der Motorfliegerei nicht völlig ausschließen.

Wann kann man ein persönliches Gespräch führen?
Informationen zur Ausbildung, den Kosten und zum Ablauf gibt es jedes Wochenende in der Flugsaison (März bis November) auf unserem Segelfluggelände in Rothenberg über das Kontaktformular auf der Startseite mit uns in Kontakt treten.